Kurz durchatmen, bevor du auf Teilen tippst. Lies die Bildunterschrift noch mal und frag dich, ob sie sich in einer Stunde, oder in einem Jahr, immer noch richtig anfühlt. Beiträge bleiben länger als die Stimmung, in der sie geschrieben wurden.
Wenn es eine Reaktion auf etwas Frisches ist, schlaf eine Nacht drüber. Der Beitrag ist morgen früh noch da — und die Menschen auf der anderen Seite auch.
Marzigram funktioniert am besten, wenn Beiträge das Feed ein bisschen wärmer machen, als es vorher war. Ein paar kleine Gewohnheiten helfen viel:
Fotos und Videos von anderen verdienen einen kurzen Check: Sind sie damit einverstanden, gepostet zu werden, und passt für sie auch die Bildunterschrift? Das gilt erst recht bei Kindern, fremden Menschen im öffentlichen Raum und allen, die nicht wussten, dass die Kamera lief.
Teil keine persönlichen Infos, Adressen, Telefonnummern, Arbeitsplätze oder sonstigen Daten von anderen, mit denen man sie finden oder kontaktieren könnte — ohne ein klares Einverständnis.
Eine Bildunterschrift muss nicht lang sein, aber etwas Kontext hilft. Wo ist das Foto entstanden? Was ist gerade passiert? Warum lohnt es sich, genau dieses zu posten? Ein, zwei Sätze machen aus einem schönen Bild eine Geschichte, für die es sich lohnt, weiterzuscrollen.
Nenn die Menschen, die zu dem Moment dazugehört haben. Den Freund, der das Foto geschossen hat, die Künstlerin, deren Arbeit inspiriert hat, den Ort, der dich empfangen hat. Großzügige Credits machen die ganze Community besser.
Die besten Beiträge kommen aus deinem eigenen Leben. Ein Foto, das du gemacht hast, ein Moment, in dem du warst, eine Sicht, die nur du hast. Originale sind das, was den Feed persönlich anfühlen lässt.
Wenn du die Arbeit von jemand anderem teilst, frag vorher, wenn es geht, und gib klare Credits, wenn Fragen nicht möglich ist. „Repost von u/irgendjemand“ ist die einfachste Art, ein guter Nachbar zu sein.
Zuletzt aktualisiert: 6. September 2026